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Markus Schaupensteiner, #68, AUT 

 

Bericht von Markus Schaupensteiner / Supporter von Thomas Schaupensteiner

Als Bruder von Thomas Schaupensteiner war ich als Supporter beim Extreme Triathlon 2017 dabei. Eines vorweg, es war ein unvergessliches Erlebnis und ich muss auch noch etwas anderes vorweg nehmen: ich habe selten so ein gut organisiertes Rennen und ein derart aufmerksames, freundliches Organisationsteam erlebt. Das einmal auf alle Fälle zur Nachahmung empfohlen! Als Supporter lastet natürlich doch einiges an Verantwortung auf einem, schlussendlich ist man nicht nur dafür verantwortlich, dass man seinen Athleten gut versorgt, auch der gemeinsame, abschließende Lauf über 17 km und 1000 Höhenmeter ist nicht außer Acht zu lassen, immerhin gilt die Devise: Ohne Supporter ins Ziel kommen gibt´s nicht! Hier sind aber jedenfalls die Organisatoren zu verstehen, die vor allem sicher gehen wollen, dass der Athlet im alpinen Gelände sicher und betreut unterwegs ist.

Für Interessierte vielleicht noch ein paar Zeilen, wie es meinem Bruder Thomas bei seinem 1. Antreten beim Austria Extreme Triathlon ergangen ist: Nach gutem Schwimmen und einer tollen Leistung über 187 km auf dem Rad, konnte er auch die ersten 25 km Laufen gut absolvieren…dann kam der große Einbruch…Thomas litt plötzlich unter starken Bauchkrämpfen, der Magen rebellierte!...kreidebleich kam er beim Checkpoint Silberkarklamm an. Mit Mühe nahmen wir die ersten Kilometer Richtung Südwandhütte/Türlwandhütte in Angriff. Ich bin mir sicher, dass mein Bruder Thomas nur mit eisernem Willen dieses Tief überwunden hat, viele hätten hier wohl aufgegeben. Mit jedem Meter den wir zurücklegten bemerkte ich, dass es Thomas immer besser ging und die letzten gut 10 Kilometer legten wir in wirklich ansprechendem Tempo hin…besonders beim steilen Teilstück von der Glös-Alm zur Südwandhütte legte Thomas ein derartiges Tempo vor, dass es für mich unerklärlich war, wie jemand nach 3,8 km schwimmen, 187 Radfahren, und fast 40 km Laufen noch so viel Kraft hat. Ich muss sagen, das hat mir sehr imponiert und dass mein Bruder sein Tief überwunden hat, hat diesen Wettkampf wohl für Thomas aber auch für mich zu etwas ganz Besonderem gemacht. Beim letzten Teilstück zur Türlwandhütte hatte ich vor lauter Rührung und der Freude für meinen Bruder Tränen in den Augen. Aber klar ich ließ mir nichts anmerken, denn auch als Supporter sollte man keine „Memme“ sein! ;-)

 

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