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Wolfgang Felbauer, AUT, #36

Austria eXtrem Triathlon 2018…..Unvergesslich!

Ich möchte mich ganz besonders bei Maria und Ihrem Team bedanken. Ihr seid einsame Spitze.

Weiteres sage ich danke an Kathi (meine Frau) Marco (Supporter) und Simon. Ihr wart genial und ohne euch wäre ich nicht an der Talstation Dachstein angekommen!

Das Abenteuer Austria eXtrem Triathlon hat für mich als Zuschauer am 24.06.2017 begonnen, fand am 23.06.2018 einen heroischen Augenblick und wird im Gedanken nie wieder enden!

Als ich 2017 um 4 Uhr früh als Zuschauer an der Mur stand war ich von der Atmosphäre gefesselt.

Das Schwimmen in der Mur, die Radstrecke, welche keine Wünsche offen lässt und dann noch der ultimative Trail zum Dachstein. Ich hatte mein Projekt 2018.

Die Vorbereitung lief optimal, alles war auf diesen Tag ausgelegt und so stand ich mit vollem Respekt am 23.06.2018 am Start des Austria eXtrem Triathlons.

Der Start erfolgte pünktlich um 4:30.

Das Schwimmen verlief perfekt, und knapp unter einer Stunde kam ich in die Wechselzone. Ab ging´s mit dem Rad Richtung Sölksperre.

Kaum saß ich am Rad, bemerkte ich, dass ich meine Startnummer vergessen hatte. Ab diesem Zeitpunkt merkte ich, dass ich nicht an einem „normalen“ Triathlon teilnahm. Ein Teilnehmer aus den Niederlanden, der mich überholte, merkte, dass ich etwas suchte und fuhr kurz neben mir her. Da ich mir nicht sicher war ob meine Startnummer nicht doch unter meinem Windstopper war, schaute der Niederländer kurzerhand während der Fahrt unter meinem Windstopper nach. „Sorry myfriendyourbibis not here“ Die Startnummer wurde von einem Volunteer gefunden und ein Streckenposten suchte mich auf der Strecke (wo er auch andere Betreuerauto fragte ob ihr Fahrer die Nummer 36 ist) und brachte diese dann nachdem er bei mir war zu meinem Betreuerauto. Alles ok. Auch Betreuer eines Italieners fuhren zu mir auf um mir mitzuteilen, meine Nummer wurde gefunden. Alles ok keine Panik! Es war unglaublich welcher Zusammenhalt hier herrschte.

Mir war nach den ersten Kilometern klar, heute ist mein Tag.

Doch nach der Abfahrt vom Gaberl setzte mir der starke Gegenwind sehr zu. Obwohl ich in den Beinen relativ locker war und nichts riskierte, waren meine Gedanken nur noch negativ. Kein Tempo, kein vorankommen, nur Wind, sch….Wind. Ich wusste zwar heute geht es nicht um Zeit und Platzierung, doch ein Rennen ist ein Rennen! Meine vorgenommene Zeit war weg.

Als ich am höchsten Punkt Hohe Tauern angelangt war und ich mir einige Minuten bei meinen Freunden Zeit nahm, kamen die positiven Gedanken zurück. Voller Freude auf´s Laufen ging es weiter. Es war hart, sehr hart aber nach neun Stunden am Rad war ich an der Sölksperre angekommen, wo ich mich nochmal umzog und die letzten 44 Kilometer in Angriff nahm.

Marco mein „Supporter“ begleitete mich von Beginn an. Die ersten 20 Kilometer verliefen perfekt nach Plan. Vorgabe 2:15:00 und in 2:12:00 haben wir Kilometer 20 passiert.

Jetzt ging es nochmal richtig los. Doch die Gedanken an das Ziel ließen mich einfach weiter laufen, gehen, laufen, wandern. Ein unglaublich lässiger Trail. Vor allem die zweite Hälfte ist einfach nur „geil“.

Die letzten Kilometer waren vom Wetter her nicht gerade berauschend, doch als wir die Südwandhütte passierten war ich einfach nur mehr glücklich. Glücklich nur mehr 1,6 Kilometer bergab zu laufen und glücklich das es bald vorbei war.

Ein letztes Highlight, die Querung über die beiden Schneezungen und ab ging´s Richtung Talstation, wo wir die Kuhglocken schon von weitem hörten.

Unglaublich. Nach 6:22:00 laufen und gesamt 16:22:00 kamen wir ins Ziel.

Was für ein grandioser Tag! Was für ein grandioser Triathlon!

Danke nochmal an alle Helfer Rund um Maria und Hugo Schwarz.

Ganz Liebe Grüße Wolfgang 

 

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