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Höher Anderl, #48, GER

Fazit vorab: Ein Hammer-Geiles-Rennen 2017. Gratulation und danke an die gesamte Austria-eXtreme-Crew.

Details: Ich war gespannt, was da auch mich zukommt: Fluss schwimmen (ab- und aufwärts) und dann 5.800 Höhenmeter beim Radln und Laufen. Das ist schon mal eine Hausnummer mit dickem Ausrufezeichen!! Nach Erreichen der All-Xtri-Serie (Norseman 2013, Swissman 2014 und Celtman 2016) mit für mich recht guten Ergebnissen, wollte ich in diesen harten, aber ehrlichen und familiären Rennmodus weitermachen. Kein Zeitdruck, sondern sportliches und faires Miteinander. Mein Riesenvorteil ist mein top eingespieltes Supportteam mit meiner Frau Anja, Bernd und Didi (ihr drei seid der Wahnsinn so gut seid ihr!!). Die wissen zu jeder Zeit, wann sie wo sein sollen und wann ich was brauche – perfekt! Die Radstrecke bin ich schon mal im April mit zwei Spezln abgeradelt. Der Sölkpass im tiefen Winterkleid, aber das hat uns nicht abgehalten ganz rauf zu fahren, bzw. zu den Schnee zu stapfen (siehe Facebook-Bilder von Austra eXtreme). Bergradln mag ich, das sollte funktionieren. Die Mur haben wir uns auch angesehen…sind aber lieber gleich wieder gegangen – zu viel Strömung – keine Gedanken an dieses Übel verschwenden. Berglauf bin ich einigermaßen gewohnt, also..auf geht´s! Von der Organisation im Vorfeld und vor Ort waren wir begeistert. Das gesamte Team rund um die Maria Schwarz (Präsidentin der Crew) war extrem freundlich, lustig und vor allem kompetent. Als würde es die Veranstaltung schon seit Urzeiten geben. Das Rennen selbst war unglaublich schön, aber wegen der enormen Hitze auch sehr hart. In der Wechselzone und am Start top Stimmung mit viel Spannung und Knistern in der Luft. Das Schwimmen in der Mur ging besser als erwartet. Ich bin mit den Top 10 rausgekommen. Beim Radfahren ist es am Anfang recht flowig. Hier muss man sehen, dass man die Energiereserven auffüllt. Dann wird´s bergig: Erst geht´s über das Gaberl und dann über das Hochegg. In Zeltweg sind dann noch der Tobi, der Andi L. und der Andi S. von unserem Verein ATSV Kirchseeon gestanden, die mich bis ins Ziel weiter angefeuert haben. Bei der T2 ist dann noch der Heinz dazu gekommen und hat die Jungs verstärkt. Der Schlüssel in diesem Extremrennen liegt in meinen Augen klar am Sölkpass. Hier heißt es Körner sparen und Kräfte einteilen ohne zu viel Speed zu verlieren. Gute Bergradler sind hier im Vorteil (auf alle Fälle mit Bergübersetzung fahren, z. B. 34/32. Cooler T2 im Großsölktal – Radl ab und rein in die Laufschuhe. Man kann sehr viel laufen. An den sehr steilen Stücken bin ich schnell gegangen um Kräfte zu sparen. Unterwegs immer Kontakt mit meinem unermüdlichen Supportteam und der Austria-eXtrem-Crew, die immer präsent waren und auch mit angefeuert haben – echt lässig!! Der Zieleinlauf, mit voriger Passage der Südwandhütte, ist legendär. Gänsehaut + Glücksfeeling pur. Und dann feiern mit den Supportteams und der Crew. Da freut sich das Triathlonherz. Das ich im Gesamtklassement siebter geworden bin freut mich zwar und macht mich stolz, ist aber nicht so wichtig – wichtig sind die vielen glücklichen und zufriedenen Gesichter der Athleten, der Supportteams und der Crew bei der emotionalen Feier am nächsten Tag in Ramsau.

Fazit: Das was wirklich zählt, ist das Miteinander von ALLEN Beteiligten. Und das lebt der Austria-eXtreme mit jeder Sekunde, mit jedem Pulsschlag. Das Motto von den Veranstaltern ist: „It will change your life“. Aber das wollte ich eigentlich gar nicht und das hat das Rennen auch nicht gemacht. Aber es hat mein Leben um eine riesige positive Erfahrung reicher gemacht und dafür bin ich dankbar. Back to the routes – Triathlon in seiner ursprünglichsten Version – so wie er sein sollte. Der Austria-eXtreme ist echter Spirit und schon heute ein Klassiker - Dank euch allen.

 

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